Lockheed L1649A "Super Star"

Die erste "Super Star" der Lufthansa ging 1958 an den Start. Nach ihrer Restaurierung soll sich die Flugzeuglegende wieder in die Lüfte erheben.

06/2015 | Sichtbarer Fortschritt

Die aktuellen Bilder aus Auburn zeigen: das Projekt kommt gut voran und schreitet nun in seine nächste, finale Phase
Das Lockheed Super Star Projekt von der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung (DLBS) und Lufthansa Technik geht in seine finale Phase. Weite Teile des bislang den Blick auf den Rumpf verstellenden Arbeitsgerüstes werden künftig nicht mehr für die Strukturarbeiten benötigt und konnten bereits abgebaut werden. Die hintere Rumpftonne, „Barrel 8“ genannt, ist nach der Instandsetzung wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückgekehrt. Voraussetzung dafür war unter anderem die finale Installation des hinteren Druckschotts.

Projektleiter Andreas Pakszies freut sich über den unverkennbar sichtbaren Fortschritt: „Wir sind an dem Punkt angekommen, an dem die Strukturarbeiten soweit vorangeschritten sind, dass wir uns zusätzlich mit ganzer Kraft der Systeminstallation und den Themenblöcken Komponenten und Materialvorbereitung widmen können.“

Mit dem Austausch der vier großen „Wing-to-Body Fittinge“, die in einem komplexen Verfahren eigens für dieses Projekt neu angefertigt werden mussten, wurde im Mai ein weiterer entscheidender Meilenstein erreicht. Noch nicht am Flugzeug montiert, aber zur Montage bereit stehen die Bug- und Hauptfahrwerke der Super Star, die im Frühjahr von den Hamburger Fahrwerkswerkstätten nach Auburn geliefert wurden.

Vor Ort befinden sich auch bereits die Teile des von Honeywell gestifteten digitalen Flightdecks. Auch ihre Montage steht in Kürze auf dem Programm des Super Star-Teams in Auburn, das auf eine termingerechte Fertigstellung des Projektes mit aller Energie hinarbeitet.

Wolfgang Borgmann

Photos: Dean Abramson


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