Lockheed L1649A "Super Star"

Die erste "Super Star" der Lufthansa ging 1958 an den Start. Nach ihrer Restaurierung soll sich die Flugzeuglegende wieder in die Lüfte erheben.

12/2009 | Museale Türen - so gut wie das Original

Als Ersatz für die aus der südafrikanischen L-1649A ausgebauten Kabinentüren (News 7/2009) fertigen zwei Flugzeugbauer der DLBS seit Juli dieses Jahres museale Ersatzstücke, die in fast allen Punkten den Originaltüren entsprechen.
Die pensionierten Lufthansa Technik Flugzeugbauer Fritz Meyer (65) und Klaus Albrecht (62) kümmern sich „hauptberuflich“ in ihrer Freizeit um die Technik der Junkers Ju 52/3m der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung. Seit Juli dieses Jahres steht neben der Instandhaltung der „Tante Ju“ zudem der Nachbau der vorderen und hinteren Kabinentüren der stiftungseigenen Lockheed L-1649A auf dem Arbeitsprogramm der beiden Pensionäre. Rund 500 Arbeitsstunden flossen bislang in die voll funktionsfähige Replik der hinteren Passagiertür, einschließlich der Vorrichtungen für die vordere und hintere Tür. Im Frühjahr 2010 soll dann auch die vordere Tür komplettiert sein, die aufgrund ihrer Verwindung wesentlich komplizierter im Aufbau ist.

Wenn die beiden Türen fertig gestellt sind, werden sie in der einstigen D-ALOL der Lufthansa zum Einbau kommen, die als flugunfähiges Museumsexponat dem South African Airways-Museum in Johannesburg gehört. Das SAA-Museum schenkte der DLBS neben den Originaltüren noch weitere Bauteile der L-1649A, die in das Flugzeug der Stiftung zum Einbau kommen werden.

Zurück zur Übersicht
Museale Türen - so gut wie das Original
Museale Türen - so gut wie das Original