Technik-Kompetenz für antiken Himmelsstürmer

Unmittelbar nach dem Erwerb der drei Lockheed L1649A im Dezember 2007 wurde die Lufthansa Technik AG von der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung mit der flugfähigen Instandsetzung einer der drei gekauften "Super Stars" beauftragt.
Wenn Lufthansa Technik die L1649A an den Flugbetrieb der Stiftung übergibt, wird sich dieses Flugzeug nicht nur wie aus der Lockheed-Endmontage kommend, sondern auch mit den aktuellsten Sicherheitsstandards heutiger Zeit präsentieren.

Die Wahl für das fliegende Exemplar fiel auf eine 1957 ursprünglich für TWA gebaute Maschine mit dem Kennzeichen N7316C. Sie liefert die technisch solideste Plattform für den aufwendigen Instandsetzungsprozess, der schon in Kürze beginnen wird. Mit im Kaufpaket befanden sich neben den drei Flugzeugen auch 13 Super Star-Motoren sowie unzählige Ersatzteile und eine umfassende technische Dokumentation des Flugzeugtyps.

Für die Umsetzung des umfassenden Maßnahmenpaketes, das weit reichende Eingriffe in die Flugzeugstruktur erfordert, ist Lufthansa Technik als global tätiger Instandhaltungs- und Entwicklungsbetrieb prädestiniert. So wird die L1649A der DLBS in wenigen Jahren wieder zu jenem Meisterstück des Flugzeugbaus, als das sie vor über einem halben Jahrhundert gebaut wurde.

Um die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, entsteht zunächst eine Wartungshalle am Flughafen Auburn im US-Bundesstaat Maine, dem Heimatflughafen der zur Restaurierung ausgewählten "Super Star". Nach dem für Sommer 2008 geplanten Einhallen startet das ambitionierte Instandhaltungs- und Umrüstungsprogramm. So ist beispielsweise geplant, die derzeit als Frachter konfigurierte L1649A zu einem Passagierflugzeug zurückzurüsten.
Eins der vier Triebwerke der der L1649A. Leistung: je 3.400 PS
Eins der vier Triebwerke der der L1649A. Leistung: je 3.400 PS

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